Fünf einfache Schritte
2. Website deiner Stadt aufrufen
Finde die Website deiner Stadt/Gemeinde, wo es noch keine kostenlosen Periodenprodukte gibt.
Das kannst du in deiner Suchmaschine eingeben:
Stadtrat + [dein Stadtname] oder
Stadtrat + Mitglieder [dein Stadtname] oder
Stadtrat + [dein Stadtname] + Fraktionen
3. Kontaktadresse eines Ratsmitgliedes finden
Es ist sinnvoll nach einem Mitglied einer Partei zu suchen, der für eine kostenlose Bereitstellung von Periodenprodukten grundsätzlich aufgeschlossen ist. In der Liste der Fakten unter aktuellen Parteipositionen findest du eine Übersicht.
4. E-Mail verschicken
Jetzt kannst du eine kurze persönliche E-Mail mit dem von dir ausgefüllten Musterantrag als Anhang verschicken und das Mitglied freundlich bitten den Antrag bei der nächsten Tagesordnung der Ratsversammlung einzubringen. Alternativ kannst du per Anruf, Whatsapp, Signal, o.Ä. Kontakt aufnehmen – Hauptsache du fühlst dich wohl damit!
Hier ist eine Vorlage, wenn du dir nicht sicher bist, was du schreiben kannst:
Guten Tag,
ich heiße [dein Name] und wohne in [Stadtname]. Mir ist aufgefallen, dass es keine kostenlosen Periodenprodukte in öffentlichen Einrichtungen in unserer Stadt gibt und möchte das mit Ihrer Hilfe ändern. Im Anhang schicke ich Ihnen deshalb einen Musterantrag von der Initiative Tampagne mit der Bitte diesen Antrag bei Ihrer nächsten Ratsversammlung einzubringen.
Bei Fragen können Sie sich gerne melden.
Ich danke Ihnen im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen,
[dein Name]
5. Nachfragen
Falls du nicht sofort Anwort um den Erhalt deiner E-Mail bekommst, kannst du versuchen in deiner Stadt/Gemeinde anzurufen und freundlich nachzufragen, ob der Musterantrag eingegangen ist. Falls das Thema des Ratsmitglieds nicht passend genug erscheint, schicke deinen Antrag einfach erneut einem anderen Mitglied.
Fertig!
Deine wertvolle Arbeit ist getan, sobald dir ein Ratsmitglied deiner Gemeinde/Stadt mitteilt, dass der Antrag bei der nächsten Tagesordnung eingebracht wird.
Falls der Antrag eingebracht und trotzdem zunächst abgelehnt wird, heißt es: Dran bleiben! Die Stadt Leipzig hat den Antrag beispielsweise erst im zweiten Durchlauf beschlossen. 😉
Wenn du Neuigkeiten hast, schreibe uns oder poste deinen Fortschritt auf social media. Je mehr Menschen von unserem Anliegen erfahren, desto besser ist unsere Chance auch auf Länder- oder sogar Bundesebene etwas zu bewegen.
